mag sein, dass die unterschiedlichen muster in der bequemlichkeit des einfachen hyperlinks doch aufmerksamkeit fordern. das ist meine absicht. dennoch hoffe ich, sie finden sich zurecht und erforschen tage, monate, stunden, minuten, ansichten, wünsche, sehnsüchte, einsichten.
autologie ist meine plattform für spontangeschichten. es geht darum, anzufangen und während des schreibens ohne lange denkpausen eine geschichte zu entwickeln. je kürzer und überraschender, desto besser. die geschichten passen genau in ein quadrat, selten über mehrere felder.
das design ist meine spielwiese und ändert sich. es ist, als ob manche monate einen eigenen charakter brauchen. und so verstehen sich die texte als wegsteine. und so versteht sich das layout: als ortungssystem.
so weit es geht, werden einmal wöchentlich neue geschichten hinzugefügt. ältere texte finden sich in der navigation nach datum sortiert. ziel ist ein archiv der kleinen begebenheiten, die alle wahr sind oder der wahrheit abgerungen wurden. das design der seite erklärt sich aus der definition für autologie unten.
nur dem sinn kann sinn entnommen werden. alles, was sie hier lesen und lesen werden, ist zumindest eine umschreibung tatsächlicher kritischer lebensereignisse. und weitergedacht.
rätsel knock.knock who's there the olifant
autologie ist ein begriff aus der systemtheorie und wird von peter bormann (2003) folgendermaßen beschrieben:
»zum spezifischen universalismus der sytstemtheorie gehört auch, dass sie selbst als soziologisches theorieprojekt in der gesellschaft vorkommen muss. mit anderen worten: sie ist notwendigerweise eine der kommunikativen operationen...
...von gesellschaft, wobei die systemtheoretische beschreibung sowohl das beschriebene (die kommunikation/ das soziale) vollzieht als auch selbstbeschreibung beinhaltet. der 'gegenstand' ist also nur als ein sich selbst beschreibender 'gegenstand' zu erfassen, was die autologische komponente jeder theorie der gesellschaft...
...ausmacht. diese perspektive der selbstreferenz bzw. der autologie ist in traditionellen theorien tabuisiert. selbstreferenz und autologie werden dort invisibilisiert, indem die jeweilige figur des re-entry (des wiedereintritts einer unterscheidung in eine der beiden seiten dieser unterscheidung) ausgeblendet wird.«